Cadran 2.0 bringt fünf neue Zifferblätter und eine neu gestaltete App. Unter der neuen Oberfläche behebt es außerdem einen Hänger beim Start, fragt nur nach Zugriff, wenn eine Funktion ihn braucht, und kontaktiert den Lizenzserver nur, wenn du einen Lizenzschlüssel verwendest. Hier erfährst du, was sich geändert hat und was du davon siehst.
Kein Hänger mehr beim Start
macOS schützt deine Ordner „Schreibtisch“, „Dokumente“ und „Downloads“: Öffnet eine App zum ersten Mal eine Datei darin, fragt macOS, ob du das erlaubst. Frühere Versionen von Cadran öffneten dein Hintergrundbild gleich beim Start. Lag es in einem dieser Ordner, fragte macOS sofort und ohne Zusammenhang, und Cadran hing, bis du geantwortet hattest.
Cadran 2.0 wartet stattdessen auf dich. Die App öffnet ein Hintergrundbild aus diesen Ordnern nicht mehr, bevor macOS dich gefragt hat. Mit dem Hintergrund „Transparent“ zeigt die Blase „Farbe“ in „Auf dem Schreibtisch anpassen“ unter der automatischen Farbe eine Zeile „Hintergrundbild“ mit dem Button „Erlauben“. macOS fragt, sobald du darauf klickst, und Cadran reagiert währenddessen weiter. Unter Einstellungen → Integrationen findest du dieselbe Zeile.
Lehnst du ab, bleibt die Uhr sichtbar, passt ihre Farben aber nicht an dein Hintergrundbild an. Deine Antwort kannst du jederzeit unter Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Dateien und Ordner ändern.
Zugriff nur bei Bedarf
Auch Folio und Clima fragen erst im passenden Moment. Wählst du eines davon in der Galerie für deinen Schreibtisch aus, erklärt eine Blase auf seiner Karte neben dem Button „Erlauben“, wofür das Zifferblatt deinen Kalender oder deinen Standort nutzt. macOS fragt erst, wenn du auf „Erlauben“ klickst, und eine geschlossene Blase kommt nicht von selbst zurück.
Einstellungen → Integrationen listet Standort, Kalender und Hintergrundbild auf, jeweils mit Status und, wenn etwas zu tun ist, mit einem Button. Deine Termine bleiben auf deinem Mac: Cadran liest sie nur, und sie erscheinen nie in den Vorschauen der Galerie oder im Bildschirmschoner.
Ohne Lizenzschlüssel kein Lizenzserver
Frühere Versionen fragten den Lizenzserver nach dem Preis von Pro, auch wenn du Pro nie gekauft hattest. Cadran 2.0 tut das nicht mehr. Die Pro-Seite zeigt den Referenzpreis. Der Bezahlvorgang öffnet sich in deinem Browser und zeigt dort den lokalen Preis, die Währung und anfallende Steuern.
Ohne Lizenzschlüssel kontaktiert Cadran den Lizenzserver nie. Das passiert nur, wenn du einen Schlüssel aktivierst, und, sobald ein Schlüssel gespeichert ist, um ihn zu prüfen oder einen Mac zu deaktivieren.
Zwei Zifferblätter aus früheren Versionen, Stencil und Carbon, gibt es in Cadran 2.0 nicht mehr. War eines davon auf deinem Schreibtisch, auf einem Bildschirm oder im Bildschirmschoner, zeigt Cadran jetzt stattdessen Departure. In der Galerie kannst du jedes der 25 Zifferblätter wählen, und Pro schaltet alle 25 frei.
Cadran 2.0 läuft unter macOS 14 oder neuer, auf Macs mit Apple Silicon und Intel. Der Changelog listet alles andere, was neu ist, von den fünf neuen Zifferblättern bis zur Uhr in Liquid Glass unter macOS 27.




